UM Wirtschaft und Arbeit

UM Wirtschaft und Arbeit

Die lokale Wirtschaft stärken - für Arbeit, Ausbildung und eine handlungsfähige Stadt

Eine starke Wirtschaft ist die Grundlage für Arbeits- und Ausbildungsplätze und trägt über die Gewerbesteuerzahlungen mit zur finanziellen Handlungsfähigkeit der Stadt bei. Sie entscheidet darüber, ob Groß-Umstadt gestalten kann - oder nur verwaltet.

Unser Ziel ist klar:

Wir wollen die wirtschaftliche Stärke unserer Stadt sichern und ausbauen.

Dafür brauchen Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen, schnelle Entscheidungen und eine Verwaltung, die unterstützt statt bremst.

Lokale Unternehmen stärken, um Wachstum vor Ort zu ermöglichen

Bestehende Unternehmen spielen für die Stadt eine zentrale Rolle. Sie investieren vor Ort, bilden aus und sichern Arbeitsplätze. Unternehmerinnen und Unternehmer brauchen vor allem Planungssicherheit und verlässliche Entscheidungen.

Mit einem „Umstadt-Label“ wollen wir Unternehmen sichtbar machen, die fest in unserer Stadt verwurzelt sind und täglich Verantwortung für Groß-Umstadt übernehmen. Betriebe, die hier ausbilden, Arbeitsplätze schaffen und sich für das Gemeinwohl engagieren, sollen als „Aus Groß-Umstadt – für Groß-Umstadt“ erkennbar werden. So stärken wir Stolz auf das Lokale und bewusste Entscheidungen für unsere heimische Wirtschaft.

Weiterhin wollen wir Genehmigungs- und Abstimmungsprozesse verständlicher, transparenter und zügiger gestalten. Frühzeitige Rückmeldungen, klare Verfahren und kundenorientierte Ansprechpartner in der Verwaltung sollen dazu beitragen, betriebliche Vorhaben wie Umbauten, Erweiterungen oder Investitionen nicht unnötig zu verzögern. Die Stadt soll hier ermöglichen statt bremsen.

Gewerbegebiet West zügig entwickeln und neue Unternehmen ansiedeln

Das Gewerbegebiet West muss zu einem zentralen Wachstumsmotor werden. Eine zügige Erschließung, moderne Infrastruktur und attraktive Rahmenbedingungen schaffen die Voraussetzungen, um investitions- und beschäftigungsstarke Unternehmen anzusiedeln.

Einzelhandel und Gewerbe stärken („Vermiete an deine Stadt“)

Das Vermiete an Deine Stadt-Modell, welches im Wohnbereich bereits praktiziert wird, kann auf das Gewerbe erweitert werden, um beispielsweise Shared-Shop-Modelle zu ermöglichen und Existenzgründungen zu erleichtern.

Den wirtschaftlichen Dialog stärken und Unternehmensgründungen fördern

Ein kontinuierlicher Austausch mit der lokalen Wirtschaft ist Voraussetzung für eine zukunftsorientierte Stadt, die Bereitstellung von Co-Working-Flächen sowie der Aufbau einer Start-up Factory fördern Innovation und Unternehmergeist.

Ein städtischer Wirtschaftslotse soll als zentraler Ansprechpartner proaktiv den Kontakt zu bestehenden Unternehmen suchen, ihre Anliegen, Sorgen und Entwicklungsperspektiven aufnehmen und sie bei allen Fragen und Verfahren gegenüber der Stadt begleiten. Gleichzeitig dient er als erste Anlaufstelle für Unternehmen, die sich in Groß-Umstadt ansiedeln oder neu gründen wollen, unterstützt bei Standortfragen, Genehmigungen und Netzwerken und erleichtert so den Einstieg in unsere Stadt. Ziel ist es, wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen, Hürden abzubauen und den Dialog zwischen Stadt und Wirtschaft dauerhaft zu stärken.

Unternehmen aktiv in die Stadtentwicklung einbinden

Wirtschaft und Stadtentwicklung müssen gemeinsam gedacht werden. Öffentlich-private Partnerschaften, etwa beim Bau von Wohnraum für Beschäftigte und Auszubildende, sowie die Vergabe von Namensrechten für neue Infrastrukturprojekte wie Stadion oder Schwimmbad schaffen nachhaltige Mehrwerte für alle Beteiligten.

Wachstum schafft Entlastung: Perspektive Gewerbesteuersenkung

Ziel ist nicht eine höhere Steuerlast, sondern eine breitere Steuerbasis. Durch die Ansiedlung neuer Unternehmen und das Wachstum bestehender Betriebe kann eine spürbare und verantwortungsvolle Senkung der Gewerbesteuer realistisch werden – ein starkes Signal für die Attraktivität des Standorts.

 

Die Stadt effizienter machen

Neben der Steigerung der Einnahmebasis ist die Reduzierung der Ausgaben der zweite zentrale Hebel, um die finanzielle Handlungsfähigkeit zu verbessern. Statt simpler Mittelkürzungen müssen die Aufgaben möglichst effizient erledigt werden. Hier sehen wir die folgenden Maßnahmen.

Dienstleistung für Bürgerinnen und Bürger verbessern – Bürokratie abbauen

"Bürokratie" entsteht nicht erst in der Amtsstube, sondern durch überkomplexe Gesetze und Verordnungen. Doch es gibt auch vor Ort Abhilfe: Automatisierung und Digitalisierung, KI zusammen mit der unverzichtbaren menschlichen Intelligenz benötigen weniger Papier, schaffen schnellere Abläufe bei besserem Service und ermöglichen mehr Zeit für Beratung und Bürgernähe

Eine agile, reaktionsschnelle und wirtschaftliche Verwaltung

Digitalisierung beginnt mit klaren und effizienten Ablaufprozessen in der Verwaltung. Bewährte Lösungen anderer Kommunen sollen übernommen und – wo sinnvoll – gemeinsam mit Partnerkommunen neue digitale Werkzeuge entwickelt werden, um Kosten zu senken und Synergien zu nutzen.

Digitale Angebote der Stadt müssen aber auch anwenderfreundlich und barrierefrei sein – klar strukturiert, verständlich und für alle Bürgerinnen und Bürger leicht bedienbar. Eine zentrale Rolle spielt dabei die UM-StadtApp. In ihr sollen Informationen rund um Verwaltung, Vereinsleben, Veranstaltungen, Gewerbeangebote und weitere städtische Themen gebündelt und aktuell bereitgestellt werden. So verbessern wir Transparenz, Servicequalität und die direkte Kommunikation zwischen Stadtverwaltung und Bürgerschaft.

Die Stadtverwaltung soll Dienstleister für Bürger, Unternehmen und Nutzer sein. Schlank, modern und leistungsfähig muss sie den demografischen Herausforderungen sowie den Anforderungen an Schnelligkeit und Flexibilität im 21. Jahrhundert gerecht werden.

 

CDU – Es geht UM deine Stadt. Groß-UM-Stadt.

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